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Mein Leben mit nackten Füßen
Gitte



Alles, was ich bin,
was ich je gewesen bin,
alles, was ich je sein werde,
geht auf in Dir.
Mein Leben, ich entpuppe mich,
werde erst zu dem,
was immer schon in mir war,
ein Mensch,
der fähig ist, zu lieben,
der seine wahre Bestimmung findet in Dir,
sich mit Dir in Liebe findet,
um den ganzen Kosmos in diese Liebe einzubinden,
um in dieser Liebe alle Widersprüche aufzuheben,
Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
verwoben zu einem einzigen Zeit-Kontinuum.
Der Raum, den wir durchstreifen ist ohne Ende,
wir sind Gott und Mensch zugleich,
sterblich und unsterblich,
wir sind ein Wesen,
das vor Äonen getrennt wurde
durch ein ungnädiges Schicksal,
immer auf der Suche nach sich selbst war,
sich nun gefunden hat,
auf diesem unbedeutenden Stern,
genannt Erde,
am Rande der Unendlichkeit.






Und wenn diese Liebe mein Tod wäre,
wie sehnsüchtig würde ich ihn erwarten,
und wenn er käme,
ihm entgegen gehen,
aufrecht und stolz, mit offenem Gesicht,
ihn mit weit geöffneten Armen empfangen,
noch einmal mit ihm den Tanz tanzen,
den letzten Reigen,

voller Leidenschaft und Feuer,
lachend, ihn umarmend, ihn küssend,
unbesiegt mit ihm fort gehen,
um zu einem neuen Stern aufzubrechen,
der nur für mich verbrennt,
immer wieder werde ich dort
Dich finden,
den anderen Teil meines Lebens,
Dich, meine Liebe,
die ich schon vor der Zeit
geliebt und geküsst habe.

Wil Krüchten, Mai 2006

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